Gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderungen

Vierauge

Es GIBt einen Ort zum Leben

GIB, Gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderungen wurde 1997 von Erik Boehlke und Ernestine Brauns gegründet. Aus ihren Erfahrungen in der Psychiatrie entstand die Idee, Wohnstätten und Beschäftigungs-, bzw. Arbeitsförder­bereiche für jene Menschen einzurichten, die auch in der klassischen Behindertenhilfe ausgegrenzt werden. "Eine Klinik ist kein Ort zum Leben." Schon gar nicht für Menschen mit Intelligenzminderung und problematischen Verhaltens­weisen, die einen hohen Betreuungs­bedarf haben.

Diese Erkenntnis führte zu einem Prozess der Enthospitalisierung in den Bereichen der Allgemeinpsychiatrie und der geistig Behinderten. Dort gab es viele Menschen, die zum Teil seit Jahrzehnten vergessen in Kliniken lebten. Trotz Psychiatrie-Enquête und neuer Denkweisen der Sozialpsychiatrie kam der Pro­zess für Menschen mit Intelligenzminderung immer wieder zum Erliegen. Besonders schwer traf es diejenigen, die neben ihrer Intelligenzminderung eine psychiatrische Erkrankung und daraus resultierende gravierende Problem­verhaltensweisen aufwiesen.

Unter anderem durch die Gründung des GIB e.V. 1997 wurden wir diesen Menschen mit ihrem umfassenden Betreuungsbedarf gerecht und ermöglichen ihnen seither ein angemessenes Leben in der Gesellschaft.

Wenn Sie diesen Menschen begegnen möchten, laden wir Sie herzlich zu einem Besuch in eine unserer Wohnstätten oder in einen der Arbeitsförderbereiche ein. Sind Sie noch unsicher, dann durchstöbern Sie doch erst einmal unsere Website. Aber, unsere Bewohnerinnen und Bewohner* und die Arbeit unserer Betreuerinnen und Betreuer mit ihnen live kennen zu lernen, ist unvergleichlich. Bei uns können Sie etwas erleben!

Trauen Sie sich zu, mit unseren Betreuten zu arbeiten, dann werfen Sie doch einen Blick auf unsere Stellenangebote. Wir suchen immer Betreuerinnen und Betreuer, mit oder ohne Ausbildung. Wir qualifizieren Sie.